ApiBioxal nun rezeptfrei erhältlich

ApiBioxal nun rezeptfrei
Wir teilen allen Mitglieder mit, dass mit der Veröffentlichung in der Gazz. Uff. vom 03.01.2012, Serie gen. n 2 Seite 36 das Varroabekämpfungsmittel ApiBioxal rezeptfrei, in ganz Italien erhältlich ist.
Unabhängig davon teilt uns der landestierärztliche Dienst betriebliche tierärztliche DIenst mit dass das Behandlungsdatum mit ApiBioxal in das entsprechende Behandlungsregister bzw. in das Produktionsregister eingetragen werden MUSS!! (entweder oder) Dies gilt für alle Behandlungen und ist aufgrund einer EU Bestimmung (Verordnung EU 852/2004 [Lebensmittelhygieneverodnung]) erforderlich.
Wir weisen darauf hin dass es bezüglich der genauen Eintragung von ApiBioxal noch Änderungen geben kann. Wir werden alle Mitglieder bei Änderungen noch entsprechend informieren!
Wir weisen darauf hin, dass die Anwendung von ApiBioxal genauestens nach den Herstellerhinweisen auf der Verpackung zu erfolgen hat.
Die Bestellung von ApiBioxal kann auch über den Südtiroler Imkerbund erfolgen. Wir bitten alle Mitglieder sich hierfür mit ihren entsprechenden Ortsobmännern in Verbindung zu setzten. Die Bestellungen welche über diesen Weg abgewickelt werden, werden über die EU bezuschusst.
Bitte beachten Sie, bei der Bestellung, dass eine zweimalige Behandlung der Bienenvölker mit ApiBioxal pro Jahr nötig ist. Einmal nach der Aberntung der Völker im Spätsommer in Verbindung mit einem Brut-Stop bzw. mit
Brutentnahme und ein zweites mal bei der Restentmilbung bei Brutfreiheit.
Der Hersteller bietet 3 verschiedene Verpackungseinheiten an, 35g für 10 Bienenvölker, 175g für 50 Bienenvölker und 350g für 100 Bienenvölker.
Berechnungsbeispiel:
Hat ein Imker 9 Bienenvölker so werden 1 x 35g – Einheit für die Hauptentmilbung im Spätsommer und 1x 35g Restentmilbung bei Brutfreiheit benötigt. Somit müssen 2 x 35g bestellt werden.
Der Südtrioler Imkerbund wird in den kommenden Monaten eine Behandlungsweisung in Verbindung mit ApiBioxal veröffentlichen. Zudem werden unsere Wanderlehrer in Zusammenarbeit mit den Ortsgruppen und Bezirken des Landes verschiedene Schulungen anbieten bzw. dort die Anwendung von ApiBioxal sowie der entsprechenden Vorgangsweisen genauestens erläutern.
Es ist unumgänglich, dass alle Imker/innen diese Weisungen befolgen bzw. sich auch an den angebotenen Weiterbildungen beteiligen, nur so ist es möglich, dass wir diese neue Herausforderung im Bereich der Varroabekämpfung entsprechend gut und sicher, vor allem aber auch Flächendeckend abwickeln können.


 
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