Restentmilbung und Beobachtungen

Einzelne Völker mit hoher Varroabelastung

Auch heuer wurden bei der Restentmilbung Völker beobachtet, die außergewöhnlich stark mit Varroamilben parasitiert waren.
Bei den Ständen auf über 1000 m M.H. waren die Wirtschaftsvölker heuer wieder in der letzten Oktoberwoche brutfrei . Bei angenehmer Witterung wurden die Bienen mit Api Bioxal laut Gebrauchsanweisung beträufelt. Die Anwendung ist einfach und wirksam. Der Milbenbefall konnte nach 2 Tagen festgehalten werden ( siehe Abildungen). Ein Großteil der Völker hatte geringen ( unter 50 Milben) Befall und ein Teil war mittelmäßig ( einige 100 Milben) befallen. Bei einigen Völkern (bei ca. 5 % der Völker) war eine stärkere Parasitierung ( mehr als 1.000 Milben ) festzustellen; obwohl alle Völker im Laufe der Saison einheitlich gepflegt und beträut worden waren. Die beigelegten Bilder zeigen Kontrollunterlagen mit außergewöhnlich hohem Befall ( mehr als 1000 Milben)und Völker mit geringerem bis mittelmäßigem Befall. Bei den Völkern mit hoher Milbenbelastung waren keine Unterschiede in Volksstärke und Verhalten zu den übrigen Völkern feststellbar. Auch bei der Auswinterung konnten in den vergangenen Jahren kaum Abweichungen gegenüber den Völkern mit geringerer Varroabelastung beobachtet werden. Die gemachten Beobachtungen bestätigen die Anweisungen und Erkenntnisse der Berater .

· Die Restentmilbung ist unbedingt notwendig und muß gemacht werden .

· Die Träufelmethode mit einem zugelassenen Oxalsäuremittel ist wirksam und einfach .

· Die Varroabelastung der jeweiligen Völker auf einem Stand und bei den einzelnen Ständen ist unterschiedlich .

· Die Varroakontrolle bei allen Völkern ist notwendig .

Durch die rechtzeitige und einmalige Restentmilbung bei bedachtsamer Dosierung und Brutfreiheit konnte ich in den letzten Jahren die Varroapopulation unter der Schadensschwelle halten, und ich mußte wegen der Varroa keine Völkerverluste hinnehmen. Die Völker winterten bei mir in den vergangenen Jahren durchwegs gut aus. Ich hoffe, dass dies auch heuer wieder der Fall sein wird.

Wilhelm Überbacher
Restentmilbung und Beobachtungen
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