Waldtrachtbeobachtungen im Eisacktal und Pustertal

Bereits anfang Mai wurde auf Fichten im Brixner Raum eine Vermehrung der großen Lekanie beobachtet. Trotz der instabilen Witterung honigte die Lekanie und es konnte Waldhonig geerntet werden.
In der zweiten Junihälfte honigte bis Höhenlagen um die 1000 Metern und ab 25. Juni auch über 1000 Metern an mehreren Standorten die kleine Lekanie ergiebig.
Imker beobachteten bereits kristallisierten Honig in den Waben . Einige Waben ließen sich schwer bis kaum schleudern . Ende Juni waren starke Völker derart verhonigt, dass geschleudert werden mußte bzw. notwendiger Speicherrau zu geben war. 
Die Bienenbärte vor den Fluglöcher beweisen, dass die Bienen Platz benötigen. Dies beweisen die beigelgten Bilder vom 25. Juni 2016 bei einem Bienestand in Ehrenburg.
In den Frühtachtgebieten war heuer durch die außergewöhnlichen Wetterkapriolen der Schwarmtrieb besonders ausgeprägt. Wer in der Lage war, diesen zu bewältigen und die Völker an geeigneten Standorten stehen hatte, kann mit einer guten Honigernte rechen.
Es ist zu hoffen, dass trotz der heftigen Gewitter der letzten Tage die Tracht anhält, es bei warmer Witterung nicht zu Melezitoseeintrag kommt, die Völker erschwachen und der Honig schleuderbar ist.
Reifer Honig soll rechtzeitig geerntet werden.

Wilhelm Überbacher
Waldtrachtbeobachtungen im Eisacktal und Pustertal


 
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