Laboruntersuchungen beim Institut für Tierseuchenbekämpfung

Die bis heute geltende Regelung für die Bezahlung der Untersuchungen im Bereich Tiergesundheit beim Institut für Tierseuchenbekämpfung der Venetien muss nun, auf Grund stark reduzierter Mittel im Landeshaushalt, abgeändert werden. Vorausgeschickt, dass alle von den Amtstierärzten beim Institut für Tierseuchenbekämpfung angeforderten diagnostischen Proben zur Abklärung von Krankheitsgeschehen weiterhin von der öffentlichen Hand getragen werden, werden ab 1. Mai 2013 von der öffentlichen Verwaltung grundsätzlich nur mehr Untersuchungen auf anzeigepflichtige Krankheiten und potentielle Zoonosen sowie ihre Differenzialdiagnosen (inbegriffen Sammelmilch- oder Einzelgemelkproben) bezahlt.

Alle anderen Laboruntersuchungen werden ab diesem Datum vom Institut für Tierseuchebekämpfung der Venetien direkt der einsendenden Person oder dem Tierhalter in Rechnung gestellt. Darin inbegriffen sind auch Untersuchungen für gewinnorientierte Tätigkeiten.
In Rechnung gestellt werden somit Untersuchungen an Nutztieren, die von Privaten und Verbänden beantragt und im Rahmen von Ankauf- und/oder Verkaufstätigkeiten, Messen, Tierschauen oder Ausstellungen an Nutztieren durchgeführt werden, ebenso Untersuchungen an Bienenstöcken zum Zweck der Verlegung in andere Regionen oder Provinzen. Auch Kotuntersuchungen, blut- und muskelbiochemische Untersuchungen, metabolische Profile u. Ä., Untersuchung von Deckhengsten oder -stieren müssen vom Tierhalter/Tierarzt selbst bezahlt werden.

Für weitere Informationen seht das Institut für Tierseuchenbekämpfung zur Verfügung.
 
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