Jahresbericht 2014

Bienenjahr
Wiederum ist ein arbeitsreiches Imkerjahr zu Ende gegangen. Geprägt von einem geringen Honigertrag aber mit relativ gesunden Völkern. Das schlechte, hauptsächlich kalte Wetter hat eine gute Entwicklung der Völker verzögert. Die Frühjahrsblüte und die Waldtracht konnten nicht ausgenützt werden. Das kalte und nasse Wetter erschwerte die Varroabehandlung im Sommer, trotzdem konnten sich die Völker im Spätsommer und Herbst zufriedenstellend entwickeln.
Auch was die Varroabekämpfung betrifft stehen unseren Mitgliedern Experten mit Rat und Tat zur Seite. In vielen Vorträgen wurde oft auf die Wichtigkeit einer erfolgreichen Behandlung hingewiesen. Beim Kauf von Medikamenten ist ebenfalls der Südtiroler Imkerbund, bzw. der Grödner Imkerverein behilflich.

Vereinsbienenstand
Hauptsächlich wird auf Sauberkeit und Ordnung am Vereinsbienenstand geachtet. Die erste Arbeit war, die Zeichen des Winters wegzuräumen. Der Weg zum Bienenhaus wurde von abgefallenem Laub befreit,beschädikte Infrastruktur repariert.
Auch was die Varroabekämpfung betrifft stehen unseren Mitgliedern Experten mit Rat und Tat zur Seite. In vielen Vorträgen wurde oft auf die Wichtigkeit einer erfolgreichen Behandlung hingewiesen. Beim Kauf von Medikamenten ist ebenfalls der Südtiroler Imkerbund, bzw. der grödner Imkerverein behilflich.

Die Völker wurden mit viel Hingabe von den Betreuern gepflegt. Wie bereits erwähnt hat die Witterung die Entwicklung nicht gefördert, dennoch konnte eine sehr gute Königinnenzucht betrieben werden. Zeitweise waren alle 20 Apidea des Vereins mit jungen Königinnen ausgestatten. Diese jungen Königinnen kommen allen Grödner Imker zugute, die selbst keine Zucht betreiben oder eine Königin dringend benötigen. Die Honigernte ist mager ausgefallen, nur. 80 kg konnten geschleudert werden. Nach der Ernte wurde mit dem Füttern begonnen. Die Bienen haben einen großen Teil des Futters gleich verbraucht, im Vergleich zum Vorjahr musste fast das Doppelte gefüttert werden. Zum Glück haben die Grödner Imker die Varroa größtenteils unter Kontrolle. Wir müssen aber immer wachsam bleiben. 13 Vereinsvölker wurden eingewintert.

Veranstaltungen
Für das gemeinschaftliche Wohl und die Weiterbildung wurde bestens gesorgt. Im Frühjahr wurde ein Vortrag mit dem Wanderlehrer Georg Frenner organisiert. Mit viel Fachwissen und schönen Bildern hat er unseren Mitgliedern viele neue interessante Infos übermittelt.
Im Sommer trafen wir uns regelmäßig alle Donnerstage am Abend beim Vereinsbienenstand. Diese Treffen wurden sehr fleißig und zahlreich besucht und es wurden Meinungen und Informationen untereinander ausgetauscht.
Am 3. Juli wurde am Vereinsbienenstand für die Ausschussmitglieder und vorbeikommende Imker gegrillt, das Grillen mit allen Imkern ist am 2. August über die Bühne gegangen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. So heftig geregnet wie an diesem Tag, hat es den ganzen Sommer nicht geregnet. Dennoch konnte das schlechte Wetter die gute Stimmung der Anwesenden nicht trüben. Für Speis und Trank war bestens gesorgt, Imkers Frauen haben süßes Gebäck von Zuhause mitgebracht und eine Lotterie mit schönen Sachpreisen hat das ganze umrahmt. Ein recht gelungener Tag. Ca. 40 Personen waren an diesem Tag anwesend.
Am 28. September haben wir uns auf der Regensburgerhütte beim Imkerkollegen Ploner Josef getroffen, um einen kleinen Preiswatten auszutragen. 20 Imker und deren Frauen haben sich eingetroffen. Obwohl mehrere Spieler erwartet wurden, konnte das Spiel ausgetragen werden und die glücklichen Gewinner ermittelt werden.
Am 7. Dezember haben wir unseren Schutzpatron, den Hl. Ambrosius geehrt. Nach der Hl. Messe haben wir uns im Vereinshaus in St. Ulrich eingetroffen. Ausschussmitglieder hatten den Raum festlich geschmückt und eine Kleinigkeit als Aperitif vorbereitet. Danach wurde das Mittagessen serviert. Wie immer haben fleißige Helfer und Helferinnen am guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Einmal eine etwas andere Ambrosiusfeier.
Um das Honigschleudern für die Grödner Imker zu erleichtern, hat der Verein beschlossen eine Honigschleuder mit Honigsieb anzuschaffen. Imker die nur wenige Völker betreuen können sich diese Geräte ausleihen.
 
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