Jahresbericht 2015

Im Frühling entwickelten die Bienenvölker sich gut und schnell.
Das Nahrungsangebot durch den schönen Frühling, der eine vielfältige Blütenpracht brachte, sorgte für einen raschen Aufbau.
Der Sommer hingegen war sehr trocken und heiß. Durch die Hitze entwickelte sich die Waldtracht sehr unterschiedlich. In manchen Gebieten fiel der Ertrag sehr gut aus. Die Honigtöpfe füllten sich. In manchen Zonen hingegen sorgte Hagel und starke Niederschläge für leere Honigwaben.
Mit den Bienenvölkern entwickelte sich auch die Varroa. Im Spätsommer hatte so manches Volk zu kämpfen. Wichtig ist daher immer den Befall das ganze Jahr über zu kontrollieren und früh genug zu handeln.
Der Herbst brachte ein sehr warmes und sonniges Wetter. Nur der Winter lies auf sich warten.
Der November und auch der Dezember waren viel zu warm. Auch in den höheren Lagen blieben die Temperaturen mild. Was zur Folge hatte, das bei den Bienen noch sehr starker Flug herrschte.
Wie sich dies auf die Völker auswirkt wird man erst im Frühling beurteilen können.

Neueinsteiger in der Imkerei haben es nicht leicht.
Es sind viele Faktoren die das Imkern zu einer Herausforderung machen. Nicht immer reicht das Gelernte aus.
Wichtig ist seine Völker genau zu beobachten.
Jedes Jahr bringt eine neue Herausforderung. Ob Krankheiten im Bienenvolk oder das Wetter, das sich nicht beeinflussen lässt und den Bienen nicht immer Gutes bringt.
Solange wir Imker versuchen das Beste aus der Situation zu machen werden wir auch das Bestmöglichste aus jeder Situation herausholen.
Rückschläge sollten als Lernen betrachtet werden und jedem Neueinsteiger nicht den Mut nehmen sondern Erfahrung geben.
 
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