Südtiroler Imkerbund

Der Südtiroler Imkerbund und seine Struktur

Der Südtiroler Imkerbund ist die Interessensvertretung der Imker/-innen des Landes Südtirol und umfasst insgesamt ca. 3.500 Mitglieder.

Gestützt auf eine unkomplizierte Verwaltung und eine durch die Satzungen handlungsfähige Verbandsspitze, ist es dem Südtiroler Imkerbund möglich, schnell und vor allem zielgerichtet auf Sachverhalte einzugehen sowie auf neue Herausforderungen zu reagieren. Durch direkte Ansprechpartner an der Verbandsspitze ist es möglich, schnell und direkt Problemfelder zu erkennen und zu beseitigen.

Der Südtiroler Imkerbund ist in 14 Bezirke und 111 Ortsgruppen aufgegliedert. Jeder Bezirk ist im Bundesausschuss mit gleichwertigem Stimmrecht vertreten. Durch diese Aufgliederung wird gewährleistet, dass die ca. 3.500 Mitglieder (jedes Mitglied ist verpflichtend einer Ortsgruppe zugehörig) sich nicht nur vertreten fühlen können, sondern es tatsächlich sind. Um die Vielseitigkeit der Imkerei noch besser repräsentieren und erfolgreicher agieren zu können, sind im Bundesausschuss zusätzlich vertreten je ein Mitglied für den Südtiroler Königinnen Zuchtverband, Bioland Südtirol, die Südtiroler Buckfast-Vereinigung sowie auch der Landesfachberater für Imkerei. 

Der Bundesausschuss hat die Aufgabe alle wesentlichen Entscheidungen für den Bund zu treffen.

Die Feinabstimmungen oder unerwartete, plötzlich auftretende Situationen werden vom Bundesvorstand, bestehend aus dem Bundesobmann, seinen drei Stellvertretern sowie dem Landesfachberater für Imkerei (beratendes Mitglied), vorgenommen bzw. bewertet und von Fall zu Fall entschieden.

Diese Struktur erlaubt es und ist Garant dafür, dass die Imker/-innen im Lande mit ihren Interessen durch den Bund bestmöglich vertreten werden können.

Durch den steten Austausch und die enge Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, öffentlichen und kulturellen Einrichtungen, können die Imker/-innen im Lande über ihre Dachorganisation, den Südtiroler Imkerbund, auf eigene Bedürfnisse und Anliegen, zum Schutz der Biene und zum Wohle der Imkerei, aufmerksam machen und dies nicht nur auf lokaler, sondern auch auf nationaler und europäischer Ebene. Durch die intensive stete Pflege eben dieser Kontakte ist und war es für den Bund möglich, wichtige Errungenschaften für die Südtiroler Imkerei einzufahren. 

Der Südtiroler Imkerbund mit seinen Funktionären wird auch künftig darauf bedacht sein, sich nicht auf Gutem und Erreichtem auszuruhen, sondern Erstrebenswertes zu suchen, es zielstrebig zu verfolgen und umzusetzen.

 Foto: Erich Larcher, Bundesobmann

Bundesobmann Erich Larcher - Kontakt: 335 8341890, info@suedtirolerimker.it

Bundesobmann-Stellvertreter: Albert Clementi, Stefan Haspinger, Othmar Patscheider

Landesfachberater für Imkerei: Andreas Platzer (beratendes Mitglied)

Ehrenmitglieder des Südtiroler Imkerbundes: Heinrich Gufler, Sepp Kapfinger

Ehrenbundesobmann des Südtiroler Imkerbundes: Hubert Ausserer

Der Südtiroler Imkerbund – für Imker und Bienen

Als Interessensvertretung aller Imker/innen in Südtirol hat der Südtiroler Imkerbund sehr wichtige Funktionen und Aufgaben wahrzunehmen.
Die Versorgung der Mitglieder durch aktuelle Informationen steht dabei im Vordergrund. Durch die Organisation von Tagungen, Weiterbildungen versucht der Südtiroler Imkerbund seine Mitglieder ständig und laufend auf Neuerungen im Bereich der Imkerei vorzubereiten und zu rüsten.
Neben diesen sehr aktuell gehaltenen Weiterbildungen informiert der Bund seine Mitglieder laufend über das eigene Fachblatt SIB aktuell, welche jedes Mitglied erhält.

Information ist zwar wichtig,

doch diese alleine ist nicht alles, gerade deshalb setzt sich der Südtiroler Imkerbund im Namen seiner Mitglieder vor allem In Arbeitsgruppen und Gesprächen mit Ämtern, Fachgruppen und Politikern dafür ein, dass sich die Imkerei weiterentwickeln kann.

Unter anderem nimmt der Südtiroler Imkerbund im Namen seiner Mitglieder beim Wissenschaftlichen Beirat der Versuchsanstalt Laimburg, der AG Obstbau, der Fachkommission Honig sowie der Bärenkommission teil, um nur einige zu nennen.


Doch auch in anderen bienenrelevanten Fragen und Diskussionen bezieht der Südtiroler Imkerbund Stellung und positioniert sich. Im Bereich des Versicherungswesens ist es dem Südtiroler Imkerbund schon vor Jahren gelungen für seine Mitglieder eine entsprechende Haftpflichtversicherung abzuschließen, so dass im Falle des Falles die Haftungsfrage für den Einzelnen entfällt. Darüber hinaus konnten durch eine eigene Versicherungspolizze alle Veranstaltungen welche vom Südtiroler Imkerbund sowie dessen Bezirke oder Ortsgruppen organisiert und durchgeführt werden haftungsmäßig geschützt werden.

Durch die Installierung einiger Einrichtungen erfährt der Imker im Bedarfsfall auch die Hilfe des Südtiroler Imkerbundes,

Varroabekämpfungsmittel beispielsweise können von den Mitgliedern bereits seit Jahren zu einem ermäßigten Endgeld zur Verfügung gestellt werden.

Für Probleme bei der Bienengesundheit, hat der Südtiroler Imkerbund in Zusammenarbeit mit dem Landestierärztlichen Dienst die Gesundheitswarte installiert, einer Gruppe von besonders geschulten und ausgebildeten Imkern welche auf Ortsgruppenbasis bei allen Problemen mit der Bienengesundheit und bei Vergiftungsverdachtsfällen schnell und kostenlos dem betroffenen Imker/in zur Verfügung steht, um das Wohlergehen der Bienen zu gewährleisten oder dieses zu schützen.

Um die Imker bei allen Problemen und Problemchen beraten zu können, steht jedem Mitglied auch der Landeswanderlehrer bzw. Fachberater für Bienenzucht zur Verfügung. Unterstützt in seiner Arbeit wird dieser wesendlich von den verschiedenen Wanderlehrern welche vom Südtiroler Imkerbund in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Imkerbund in den vergangenen Jahren ausgebildet wurden. Alle zusammen leisten einen wesendlichen Beitrag, die einzelnen Mitglieder bei der Ausübung der Imkerei zu beraten und ihnen auch zur Seite zu stehen.

Darüber hinaus ist es dem Südtiroler Imkerbund und auch den einzelnen Imkern des Landes ein wichtiges Anliegen, die breite Bevölkerung über die Zusammenhänge zwischen Bienen und Natur zu informieren und zu sensibilisieren. Gerade aus diesen Beweggründen heraus sucht der Südtiroler Imkerbund immer wieder erfolgreich die Kooperation von Partnern um mit diesen gemeinsam die Interessen unserer Bienen der Bevölkerung näher zu bringen.
Auf Basis der Ortsgruppen und Bezirke haben sich diese lokalen Kooperationen bereits als sehr erfolgreich erwiesen, so haben verschiedene Ortsgruppen bereits seit Jahren enge Partnerschaften mit lokalen Bauernbundgruppen welche es ermöglichen eine breite Bevölkerungsschicht für die Belange von Biene und Natur zu begeistern.

Durch gezielte PR-Kampagnen soll zukünftig allerdings nicht nur die Sensibilisierung stetig vorangetrieben werden,

sondern auch mehr Personen zur Imkerei hingeführt werden.
Beginnend in den Kindergärten und Schulen werden Kampagnen abgehalten um auf das Leben der Bienen und die Bedürfnisse der Imkerei hinzuweisen, nach dem Motto: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

Um dies alles bewerkstelligen zu können bedarf es aber nicht nur die Mithilfe aller Mitglieder, sondern vor allem auch der Biene selbst.


Eine leistungsfähige und vor allem sanfte Bienen steht in der heutigen Zeit im Mittelpunkt der Imkerei. Erreicht werden konnte dies vor allem durch eine kontinuierliche und zielstrebige Zuchtarbeit, vor allem durch die Mitglieder des Südtiroler Königinnenzuchtverbandes, die in engem Kontakt zu ihren Bienen, mit viel Fleiß und Fachwissen, aber vor allem durch Zielstrebigkeit und strenger Selektion einen wesendlichen, wenn nicht den Beitrag dazu geleistet haben, die Bienen in Südtirol heute auf den Stand zu bringen auf dem wir sie heute finden. Der Südtiroler Königinnenzuchtverband ist als Unterorganisation des Südtiroler Imkerbund mit diesem stark verwurzelt und setzt sich maßgeblich für Biene und Imker ein.

Bei all der Liebe zu den Bienen darf allerdings die menschliche Seite nicht vernachlässigt werden. So ist dem Südtiroler Imkerbund nicht nur die fachliche Betreuung seiner Mitglieder wichtig sondern auch der gesellschaftliche Kontakt. Durch Stammtische, Vereinssitzungen, Lehrfahrten aber auch bei gemeinsamen Feiern werden diese Kantakte und Bande gepflegt und hoch gehalten. Einen wesentlichen Beitrag dabei halten nicht nur die Bezirksobmänner, sondern auch die Ortsobmänner und -frauen, draußen in den einzelnen Ortsgruppen die mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen übers ganze Jahr den Zusammenhalt hegen und pflegen und dafür Sorge tragen dass es überall, im ganzen Land Südtirol immer noch genügend Imker/innen und Bienen gibt die ihre Leistung in den Dienst der Umwelt stellen.

Bienen, Imker und Bund leben ganz nach den Mottos:

Biene:

„Für Königin und Bienenstock“

Imker:

„Für meine Bienen“

Imkerbund:

„Für unsere Mitglieder“

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